-mb- Im Jahre 1972 eröffnete Dr. Wolfgang Weikert in Münster ein Geschäft für Tennisartikel. Er entwickelte die Idee, eine Tenniszeitung herauszugeben, die die umliegenden Clubs vorstellt. Mit diesem Journal, das er „Münster Tennis Aktuell“ nannte, verband er im Wesentlichen das Ziel, bei seiner Kundschaft und Neugierigen einen besonderen Einblick in die Attraktivität der Sportart insgesamt zu bewirken.

Dr. Wolfgang Weikert
Dr. Wolfgang Weikert

Das Blatt erschien ab 1979 viermal im Jahr und erwies sich als voller Erfolg.  Weikert erinnert sich heute noch ziemlich genau an die allererste Ausgabe, in der sich der Postsportverein mit seiner Anlage präsentierte. Schrittweise stieg im  Anschluss daran das Interesse bei den anderen Münsteraner Tennisclubs, sich ebenfalls vorzustellen.

Bemerkenswert war neben den inhaltlichen Aspekten auch das äußere Erscheinungsbild der Zeitung, die sich auf der  Titelseite im für damalige Verhältnisse hochmodernen Blau präsentierte, was auf der einen Seite für interessierte Blicke sorgte, auf der anderen Seite gerade für die damalige Druckerei eine Herausforderung darstellte.


Dr. Stefan Bremicker
Dr. Stefan Bremicker

Im Jahr der Erstausgabe zog es den 2012 verstorbenen Dr. Stefan Bremicker zum Jura-Studium nach Münster. Recht bald lernte Bremicker Weikert kennen. Dieser erkannte sofort das Organisationstalent des Neu-Münsteraners. Aus zeitlichen Gründen bot Weikert die Redaktion des Journals Bremicker an. Dieser überlegte nicht lange, startete einen Testlauf und übernahm im Anschluss die Redaktion. Anfang der 1980er Jahre wurde das Blatt in „Tennis & Squash Aktuell“ umbenannt, wodurch sich auch das Spektrum der Sportarten erweiterte.

Mit der erstmaligen Austragung des Racket-Triathlon 1989 (Tennis, Squash und Badminton) erweiterte sich der Fokus dann auf eine weitere Sportart. In Folge der positiven Resonanz des Triathlons entschied man sich schnell für eine Aufnahme des Badminton-Sports in die journalistische Berichterstattung und benannte das Blatt in „Smash“ – „Schmetterball” -, als verbindendes Element aller drei Sportarten um.

Weil sich das Golfen immer größerer Beliebtheit erfreute und ein regelrechter Boom zu verzeichnen war, keimte Mitte der 1990er Jahre die Idee auf, den Kreis der Sportarten, über die berichtet werden sollte, um eine vierte auszudehnen. Einige Zeit später wurde das Themenfeld allerdings wieder auf die Sportarten Tennis und Golf reduziert, die bis heute im Fokus der Aufmerksamkeit stehen.

Mitte der 1990er ging dann die erste, überwiegend farbige „Smash“ in Druck. In den Folgejahren erweiterten sich Leser- und Sponsorenkreise, stiegen Auflagenzahlen, wurden vielerlei hochinteressante Veranstaltungen ausgetragen, die Eingang fanden in die Berichterstattung der „Smash“.

Zeitgleich wurden auch neue Wege beschritten. Das Internet machte von sich Reden und ist seitdem eine zusätzliche Plattform für das Journal.


Michaela Bremicker. Foto: Ralf Spangenberg
Michaela Bremicker. Foto: Ralf Spangenberg

Nach dem Tod von Stefan Bremicker übernahm ich, Michaela Bremicker, seine Frau, die Redaktion. Da auch ich aktiv im Tennis- und Golfbereich tätig bin, war ein reibungsloser Übergang gewährleistet. Im April 2014 erfuhr das beliebte Journal eine umfassende Überarbeitung und erscheint seitdem mit neuem Layout und unter dem Namen „ms-smash“.
Das Jubiläum des 40-jährigen Bestehens der Zeitschrift nehme ich zum Anlass, allen bis heute treuen Sponsoren, Lesern und Mitwirkenden ein besonderes Dankeschön für das seit Jahren ungebrochene Interesse an der Zeitschrift zu sagen, verbunden mit der Hoffnung, dass dies auch in Zukunft bestehen bleibt und weiter wächst.

Ihre Redaktion „ms-smash“
Michaela Bremicker